Die ÖPG Pfandsystemgesellschaft m.b.H. ist eine Gesellschaft zur Errichtung und zum Betrieb von Pfandsystemen für alle Produkte, die über Ein- oder Mehrweg-Systeme ordentlich und sicher gesammelt, verwertet oder wiederverwendet werden sollen. Wir sind vollkommen unabhängig von bestehenden Systemen und ermöglichen Herstellern, Recyclern und anderen Stakeholdern eine neutrale Beteiligung an zukünftigen Pfandsystemen.

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 Warum wurde die ÖPG gegründet?

Im Jänner 2020 wurde die ÖPG mit dem Ziel gegründet, internationale Erfahrungen in die Diskussion um die Gestaltung, die Umsetzung und den Betrieb eines zukünftigen österreichischen Pfandsystems einfließen zu lassen. Viele Getränkehersteller, Verpackungsproduzenten und Händler sind verunsichert und wollen Klarheit zum Thema Pfand. Wir bieten eine Plattform für all jene Unternehmen, die auf nachhaltiges Verpackungsmanagement setzen.

Wer steht hinter der ÖPG?

Die ÖPG wurde aus dem Umfeld von europaweit agierenden Akteuren der Kreislaufwirtschaft gegründet. So gelingt es uns, ein umfassendes, internationales Know-how zum Thema Pfand zur Verfügung zu stellen und zahlreiche Kanäle der Informationsverbreitung zu nutzen.

Christian Abl
Geschäftsführer

Christian Abl

Mag. Christian Abl ist schon lange Teil der nationalen und internationalen Abfallbranche. Er blickt auf viele Jahre Erfahrung in der Entsorgungswirtschaft und der Zementindustrie zurück und hat dabei zahlreiche Projekte begleitet. Zuletzt hat er für skandinavische Venture Capital Funds ein Waste-to-Fuel Projekt in den Vereinigten Arabischen Emiraten realisiert.

T +43 660 2449455
M abl@oepg-pfandsystem.at

Nicole Vacha
Leiterin Marketing

Nicole Vacha

Nicole Vacha bringt langjährige Erfahrung im Bereich der Kommunikation, Marketing und Public Relations in die ÖPG mit. In der Entsorgungswirtschaft ist sie seit 5 Jahren tätig und kümmert sich außerdem auch um Organisation und Administration.

T +43 664 88261061
M vacha@oepg-pfandsystem.at

Michael Ableidinger
Leiter Öffentlichkeitsarbeit

Michael Ableidinger

Michael Ableidinger kommt aus dem Kommunikationsbereich und bringt kommunikatives Talent und Networking-Affinität in die ÖPG ein. Zu seinen Aufgaben zählen u.a. die Abwicklung der Sponsoring Agenden sowie die Mitgliedergewinnung.

T +43 676 846118503
M ableidinger@oepg-pfandsystem.at

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glas flaschen

Aktuelles

16.10.2020

Pressemitteilung

ÖPG zum Einwegpfand: Handelsverband schürt Panik

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Pressemitteilung

Christian Abl: Ein Einweg-Pfandsystem finanziert sich selbst und bringt keine Mehrkosten für Konsumenten

Ein untauglicher Versuch, mit Schreckensszenarien eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle Maßnahme in Verruf zu bringen – so kritisiert Christian Abl, Geschäftsführer der ÖPG Pfandsystemgesellschaft, die heutige Aussendung des Handelsverbands zum Einwegpfand: „Die Erfahrungen aus anderen europäischen Ländern zeigen: Ein Einwegpfand auf PET-Flaschen ist der einzige Weg, um die EU-Sammel- und Recyclingquoten rechtzeitig zu erreichen und somit auch die Strafzahlungen in Millionenhöhe abzuwenden“, sagt Abl. Die Fakten würden laut Abl eine klare Sprache sprechen: Ein modernes Einweg-Pfandsystem kann sich selbst finanzieren – etwa durch das nicht eingelöste Pfandgeld, einen sehr geringen Herstellerbeitrag sowie durch den Verkauf von gesammelten Wertstoffen.
„Die Konsumentinnen und Konsumenten werden bereits jetzt für die Entsorgung ihrer Verpackungen zur Kasse gebeten – ein modernes Einweg-Pfandsystem würde für sie keinesfalls eine Mehrbelastung bedeuten“, so Abl.

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Christian Abl
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Nedad Memić
Himmelhoch GmbH – Text, PR und Event
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09.10.2020

Pressemitteilung

ÖPG und ARGE Abfallwirtschaftsverbände warnen: Ohne Pfandsystem drohen Österreich saftige EU-Strafzahlungen

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Pressemitteilung

Angesichts der aktuellen Verhandlungen rund um die Einführung eines Einweg-Pfandsystems fordern die ÖPG Pfandsystemgesellschaft und die ARGE Abfallwirtschaftsverbände eine sachliche Diskussion. „Wenn Österreich seine Hausaufgaben im Bereich Sammlung und Recycling von Kunststoffverpackungen erfüllen möchte, führt kein Weg an einem modernen Einweg-Pfandsystem vorbei. Die europäische Erfahrung und unabhängige Studien bestätigen: Pfand entlastet die Kapazitäten der heimischen Recyclingwirtschaft und gefährdet keinesfalls kleine Geschäfte. Die von der Wirtschaft veröffentlichten PET-Sammelquoten von mehr als 95 Prozent in Tirol, Vorarlberg und Burgenland sind nicht nachvollziehbar“, sagen Christian Abl, Geschäftsführer der ÖPG Pfandsystemgesellschaft, und Anton Kasser, Präsident der ARGE Österreichischer Abfallwirtschaftsverbände.

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04.10.2020

Pressemitteilung

ÖPG betont, dass EU-Recyclingziele nur mit Pfand erreichbar sind

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Pressemitteilung

ÖPG Geschäftsführer Abl: „Will man versuchen, ohne Pfand auf Einweggetränkeverpackungen die EU-Ziele zu erreichen, muss dennoch die Sammelquote
um 20% und die Recyclingquote sogar verdoppelt werden. Dies im Zeitraum von nur fünf Jahren bis zur Deadline 2025 zu schaffen, ist absolut nicht realistisch.“

In der heißen Diskussion rund um das Thema Pfand auf Einweggetränkeverpackungen gibt es eigentlich keine Alternative zu einem modernen Pfandsystem, will man ökologische und EU-Ziele ernsthaft erreichen. Die von der WKO veröffentlichten Darstellungen werden entgegen deren Behauptungen nicht von der gesamten österreichischen Wirtschaft geteilt. Vielmehr gibt es eine Vielzahl von Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette, die eindeutige Vorteile in einem modernen Pfandsystem sehen und aufgrund ihrer Internationalität aus anderen Absatzmärkten auch kennen. Immerhin gibt es solche Systeme bereits in zehn europäischen Ländern, wo dadurch sehr erfolgreich und ökonomisch Sammel- und Recyclingquoten erfüllt werden. Acht weitere Länder werden in den kommenden Jahren folgen.

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15.09.2020

Pressekonferenz

BM Leonore Gewessler, Christian Abl, Walter Hauer: Pfandsysteme in Europa

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Pressekonferenz

Klimaschutzministerin Gewessler und ÖPG Geschäftsführer Abl: Pfandsysteme funktionieren und bringen keine Mehrbelastung für kleine Geschäfte

Bei der heutigen Pressekonferenz im Klimaschutzministerium wurden Pfandsysteme anhand von europäischen Vorbildern vorgestellt. Diese sind eine Maßnahme aus dem Drei-Punkte-Plan von Ministerin Leonore Gewessler gegen die Plastikflut in Österreich. „Die Erfahrung aus anderen europäischen Ländern zeigt: Ein Pfandsystem ist das Um und Auf für die Erfüllung der EU-Sammel- und Recyclingquoten bei PET-Flaschen und Dosen, sagte Christian Abl, Geschäftsführer der ÖPG Pfandsystemgesellschaft, bei der Pressekonferenz zusammen mit Klimaschutzministerin Leonore Gewessler und Walter Hauer, dem Autor einer im Auftrag des Ministeriums erstellten Studie zu Pfandsystemen.

Derzeit existieren funktionierende Pfandsysteme in zehn Ländern Europas: in Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Island, Kroatien, Litauen, den Niederlanden, Norwegen und Schweden. Im Durchschnitt sammeln diese Pfandsysteme 91 Prozent aller Einweg-Getränkeverpackungen für hochwertiges Recycling. Die höchsten Sammelquoten bei PET-Flaschen werden dabei in Deutschland (97,3 Prozent), den Niederlanden (95 Prozent) sowie Dänemark (94 Prozent) erreicht.

Kleinere Geschäfte nicht in Gefahr
„Die internationale Erfahrung zeigt, dass ein Pfandsystem keinesfalls zu mehr Belastung in kleinen Geschäften führt. Die Beispiele aus Norwegen oder Litauen, die bereits erfolgreiche Pfandsysteme betreiben, zeigen, dass der Großteil der Getränkegebinde gesammelt in größeren Supermärkten oder an Pfandautomaten zurückgebracht wird. Ein kleinerer Teil wird dann manuell zurückgenommen vor allem in kleineren Geschäften, wodurch der Kundenkontakt sogar erhöht wird“, so Abl.

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07.09.2020

Pressemitteilung

ÖPG begrüßt Drei-Punkte-Plan von Gewessler: Einweg-Pfand und Mehrweg-Ausbau „richtige Schritte“

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Pressemitteilung

ÖPG Pfandsystemgesellschaft fordert Schulterschluss in Umsetzung von Einweg-Pfand und Mehrwegquote.

Die ÖPG Pfandsystemgesellschaft sieht sich durch den heute von Umweltministerin Leonore Gewessler präsentierten Drei-Punkte-Plan gegen die Plastikflut in Österreich in ihren Forderungen bestätigt. Insbesondere ein Ausbau der verpflichtenden Quote auf Mehrwegverpackungen bis 2023 bzw. 2030 sowie die Einführung eines modernen Pfandsystems sind zwei gewaltige Schritte zu einer nachhaltigen Umstrukturierung der österreichischen Kreislaufwirtschaft. „Ein Pfand auf Einweg-Verpackungen ist nicht nur ein wirksames Mittel gegen das steigende Littering-Problem in Österreich, sondern würde auch dringend notwendige Kapazitäten in der heimischen Recyclingwirtschaft freispielen“, sagt Michael Ableidinger, Head of Public Affairs bei der ÖPG Pfandsystemgesellschaft.

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Nedad Memić
Himmelhoch GmbH – Text, PR und Event
+43 676 774 33 28
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Pressemitteilung

ÖPG Pfandsystemgesellschaft fordert Schulterschluss in Umsetzung von Einweg-Pfand und Mehrwegquote.

Die ÖPG Pfandsystemgesellschaft sieht sich durch den heute von Umweltministerin Leonore Gewessler präsentierten Drei-Punkte-Plan gegen die Plastikflut in Österreich in ihren Forderungen bestätigt. Insbesondere ein Ausbau der verpflichtenden Quote auf Mehrwegverpackungen bis 2023 bzw. 2030 sowie die Einführung eines modernen Pfandsystems sind zwei gewaltige Schritte zu einer nachhaltigen Umstrukturierung der österreichischen Kreislaufwirtschaft. „Ein Pfand auf Einweg-Verpackungen ist nicht nur ein wirksames Mittel gegen das steigende Littering-Problem in Österreich, sondern würde auch dringend notwendige Kapazitäten in der heimischen Recyclingwirtschaft freispielen“, sagt Michael Ableidinger, Head of Public Affairs bei der ÖPG Pfandsystemgesellschaft.

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07.08.2020

Studie

Die Bevölkerung fordert die Einführung eines Pfandsystems auf Getränkepackungen

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Studie

Wien (OTS) – Laut einer aktuellen Studie von Research Affairs sprechen sich 81% für die Einführung eines Pfandsystems auf Plastikflaschen aus. Zudem wünschen sich 76% Pfand auf Aludosen. 78% glauben, dass das Umweltbewusstsein in der Bevölkerung dadurch generell gestärkt werden würde. 28% würden dadurch einen positiven Effekt auf das internationale Ansehen Österreichs erwarten. Studienautorin Sabine Beinschab fasst die Ergebnisse folgendermaßen zusammen: „Die Studienergebnisse zeigen einen klaren Auftrag an Politik und Wirtschaft. Den ÖsterreicherInnen ist Umweltschutz wichtig und die Einführung eines Pfandsystems wäre in diesem Zusammenhang ein wichtiger Schritt“.

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BB Research Affairs GmbH
www.researchaffairs.at
+43 676 7007276

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06.08.2020

Presseaussendung

Kritik an 10-Punkte-Plan
der WKO
für Kreislaufwirtschaft

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Presseaussendung

ÖPG-Geschäftsführer Abl: „Der Plan ist nicht zu Ende gedacht, die Zielerreichung nicht garantiert und die Kosten werden direkt auf die Konsumenten abgewälzt.“

Die ÖPG Pfandsystemgesellschaft kritisiert den diese Woche präsentierten Zehn-Punkte-Plan der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) für die heimische Kreislaufwirtschaft. „Die von der WKO vorgeschlagene Erweiterung des Holsystems – also eine einheitliche Sammlung von Kunststoffverpackungen direkt bei Haushalten und öffentlichen Gebäuden im gelben Sack oder in der gelben Tonne – führt vor allem im urbanen Raum zu einer Verteuerung der Betriebskosten des Systems. Für die Sammlung und Sortierung von Wertstoffen würden die Konsumentinnen und Konsumenten dann verstärkt zur Kasse gebeten werden“, so Christian Abl, Geschäftsführer der ÖPG Pfandsystemgesellschaft.

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Christian Abl
presse@oepg-pfandsystem.at
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13.07.2020

Roundtable

Flaschenzukunft
– neue Wege
für weniger Müll

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Diskussionsrunde

Das Online-Portal Tech&Nature veranstaltete einen Roundtable zum Thema „Flaschenzukunft – neue Wege für weniger Müll“.

Michael Ableidinger – Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der ÖPG – diskutierte über die Chancen eines modernen Pfandsystems und Müllvermeidung im Bereich der Flaschen- und Getränkewirtschaft mit T&N-Chefredakteurin Sara Grasel, Vivienne Nuiewenhuizen (FH Campus Wien), Johann Mayr (ARGE Abfallwirtschaft), Michael Ableidinger und Xiaoao Dong (Marry Icetea).

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Michael Ableidinger
ableidinger@oepg-pfandsystem.at
+43 676 846118503

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06.07.2020

Offener Brief

An den Präsident der
Wirtschaftskammer Österreich

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Offener Brief

Wir wurden informiert, dass innerhalb der Wirtschaftskammer Österreich eine sehr einseitig besetzte Arbeitsgruppe gebildet wurde, die in den kommenden Tagen beginnen soll, eine Alternative zu einem Pfandsystem auszuarbeiten.

Als Mitglied der österreichischen Wirtschaftskammer fordern wir mehr Transparenz in der Kommunikation und die Chance auf Mitwirkung!

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24.06.2020

Veranstaltungsrückblick

ÖPG Online Kongress
Erfolgsfaktor Pfandsystem

in der Kreislaufwirtschaft

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Online Kongress

Am 23.06.2020 fand der 1. Online Kongress der ÖPG Pfandsystemgesellschaft statt. Internationale Experten aus Deutschland, England, Estland, Tschechien  und Kanada beleuchteten unterschiedliche Aspekte moderner Pfandsysteme und zeigten in ihren Vorträgen auf, wie ein modernes System funktionieren kann.

Den Abschluss bildete eine spannende Diskussionsrunde mit Monika Fiala, Walter Hauer, Christine Hochholdinger, Stefan Grafenhorst, Anton Kasser, Ralf Mittermayr und Lena Steger. Themen wie die Sicht der Konsumenten, Konsequenzen für Österreich bei Nichterreichen der EU-Ziele, die Stärkung von Mehrweggebinden, Mikroplastik und CO2 Belastung, Rezyklateinsatz bei der Verpackungsherstellung, Chancen für Kommunen und Modernisierungsschub in der Entsorgungswirtschaft wurden näher besprochen.

Mehr als 150 TeilnehmerInnen aus Österreich, der Slowakei, Deutschland, Spanien und Frankreich waren online und nutzen die Möglichkeit, kritische Fragen an die Vortragenden zu richten.

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Nicole Vacha
vacha@oepg-pfandsystem.at
+43 664 88261061

Für TeilnehmerInnen der Veranstaltung stellen wir die Präsentationen gerne zum Download zur Verfügung.

Hier finden Sie die Fragenbeantwortung aus dem Chat-Forum zum Download:

Download .PDF(478KB)

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23.06.2020
09:30 bis 16:00

Veranstaltung

ÖPG Online Kongress
Erfolgsfaktor Pfandsystem

in der Kreislaufwirtschaft

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Online Kongress

23. Juni 2020
Begrüßung und Eröffnung um 09:30 Uhr

Kennen Sie die 10 Mythen über Pfandsysteme? Welchen ökologischen Nutzen bringt Pfand? Wie können sich Mehrweg- und Einweg-Pfand sinnvoll ergänzen? Welche Ausgestaltungen für Pfandsysteme gibt es? Welche technischen Innovationen gibt es im Bereich Pfand? Bringt Pfand auch wirtschaftlichen Nutzen? Welches Pfandmodell berücksichtigt die Interessen aller Stakeholder?

Diese und weitere Fragestellungen beantworten wir Ihnen am 23. Juni 2020 bei unserem 1. digitalen ÖPG Kongress. Diskutieren Sie mit internationalen Expertinnen und Experten aus den Bereichen Kreislaufwirtschaft und Umweltschutz. Erfahren Sie, wie Pfandsysteme in anderen europäischen Staaten umgesetzt werden und welches Potenzial die Einführung eines Pfandsystems für Österreich bietet! Wir freuen uns auf Sie!

Aufgrund der aktuellen Einschränkungen für Veranstaltungen rund um das Thema COVID-19 findet der Kongress im Internet statt. Die Teilnahmegebühr beträgt daher nur € 115,00 zzgl. 20% USt.

Moderation: Silvia Agha-Schantl
09:30 Begrüßung und Keynote Speech
Christian Abl | Geschäftsführer ÖPG
10:00 Ökologische Aspekte eines Pfandsystems

Jürgen Resch | Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe
“Mehrwegschutz durch Einwegpfand”
Matthias Harms | CEO Veolia Deutschland
“Pfandsystem: Geteilte Verantwortung – gemeinsamer Erfolg?”

anschließend Pause & Raum für Diskussion
11:00 Technisch-systemische Aspekte eines Pfandsystems

Clarissa Morawski | CEO Reloop Platform
“Deposit Return Systems globally – back to the future”
Rauno Raal | CEO Earth Care Consulting
“There is a life even after implementing a Deposit Return System”
Thomas Morgenstern | VP Governmental Affairs Europe/Central Asia TOMRA
“Die 12 Key-Elemente moderner Pfandsysteme“

anschließend Pause & Raum für Diskussion
13:00 Wirtschaftliche Aspekte eines Pfandsystems

Alessandro Pasquale | CEO Mattoni 1873
“The producers leadership role in circular economy”
Dominic Hogg | Chairman, Eunomia Research and Consulting
“The Deposit Return System – is it really an expensive system?”

anschließend Pause & Raum für Diskussion
14:30 Round Table
“Das Potenzial moderner Pfandsysteme zur Bereicherung der
österreichischen Kreislaufwirtschaft”
Monika Fiala | Waldquelle Kobersdorf
Walter Hauer | TB Hauer
Christine Hochholdinger | Bundesministerium, Leiterin Abteilung für Abfallvermeidung
Stefan Grafenhorst | Greiner AG
LAbg. Bgm Anton Kasser | ARGE österreichischer Abfallwirtschaftsverbände
Ralf Mittermayr | Saubermacher Dienstleistungs AG
Lena Steger | Global 2000
15:30 Schlussworte

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Nicole Vacha
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13.05.2020

Mitgliedschaft

Schottisches Parlament verabschiedet
Richtlinie für Einwegpfandsystem

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Schottland

Das schottische Parlament unterzeichnet die Richtlinie über die Einführung eines Einwegpfandsystems und gibt grünes Licht für den Start ab Juli 2022 – ein Meilenstein in der schottischen Pfand-Debatte und ein großer Erfolg für alle Befürworter.

Einweg-Getränkeverpackungen aus PET, Aluminium und Glas zwischen 50ml und 3l werden in Zukunft Teil des verpflichtenden Pfandsystems. Die Pfandgebühr beträgt 2o Pence, Pfandflaschen müssen entsprechend gekennzeichnet werden. Das System wird zentral von einer unabhängigen Organisation betrieben und von den Getränkeherstellern finanziert. Die Teilnahme am System ist verpflichtend für alle Hersteller, die Getränke in Einwegverpackungen auf dem Markt bringen, es kann jedoch auch Ausnahmen geben.

Ursprünglich war als Zeitpunkt der Implementierung das Frühjahr 2021 vorgesehen. Doch zahlreiche Proteste forderten einen späteren Zeitpunkt, um keinen unnötigen Druck auf Unternehmen auszuüben, die aufgrund der COVID-19 Krise wirtschaftliche Herausforderungen zu bewältigen haben. Umweltministerin Mairi Gougeon MSP versicherte, dass die schottische Regierung die Situation genauestens beobachtet und im Bedarfsfall flexibel reagiert werden kann.

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06.05.2020

Mitgliedschaft

ÖPG ist Mitglied bei der
Interessensplattform Reloop!

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Reloop ist ein Netzwerk mit einer gemeinsamen Vision der modernen Kreislaufwirtschaft. Seine Gründungsmitglieder kommen aus Industrie, Regierungen und NGOs. Zusammen verfolgen sie das Ziel, innovative Konzepte für politische Fortschritte in Bezug auf Zirkularität und Kreislaufwirtschaft global zu positionieren.

Die ÖPG Pfandsystemgesellschaft m.b.H. zählt seit April zu den aktuellen Mitgliedern. Die internationale Expertise kann somit für die Implementation eines österreichischen Pfandsystems genutzt werden. Auch für die geplante Online Konferenz am 23. Juni 2020 ist eine Mitarbeit anderer Reloop-Mitglieder bereits in Vorbereitung.

Reloop wurde gegründet, um unterschiedliche Stakeholder zu vernetzen und den Informationsaustausch untereinander rasch und effizient zu ermöglichen. Gemeinsam sollen Entscheidungsträger motiviert werden, Richtlinien zu verabschieden und Systeme zu etablieren, die auf die Umsetzung zur Förderung der Kreislaufwirtschaft abzielen.

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Nicole Vacha
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Mehr dazu unter www.reloopplattform.org

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30.04.2020

Offener Brief

zum Thema Einwegpfand
an den Verband Österreichischer
Entsorgungsbetriebe

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Offener Brief

Als Reaktion auf den Input zum Thema Kunststoffrecycling von Hans Roth, Präsident des Verbands Österreichischer Entsorgungsbetriebe (VOEB) verfasste Christian Abl, Geschäftsführer der ÖPG, einen Offenen Brief an den VOEB. Im Schreiben werden Alternativen präsentiert, um die positive Perspektive mit einem zentral koordinierten und fairen Pfandsystem zu zeigen.

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28.04.2020

Ankündigung

Niederländische Regierung
erweitert Pfand auf kleinere
Getränkeflaschen aus Plastik

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Am 1. Juli 2021 startet das Pfandsystem für kleine Plastikflaschen mit einem Fassungsvermögen <1l. Das gab Stientje van Veldhoven, Staatssekretär für Infrastruktur und Wasserwirtschaft der Niederlande letzte Woche in einem offiziellen Schreiben an das Parlament bekannt.

“Nach jahrzehntelangem Widerstand der Industrie ist das eine hervorragende Nachricht im ständigen Kampf gegen Littering“, kommentiert Direktor Rob Buurman von der Umwelt NGO Recycling Network Benelux die Entscheidung zur Erweiterung des derzeitigen Rücknahmesystems.

In Hinblick auf die europäische SUP Richtlinie und die damit verbundenen hohen Zielquoten für Kunststoffe ist das ein wesentlicher Schritt nach vorne. Alle Mitgliedstaaten müssen eine Quote von 90% bei der getrennten Sammlung erreichen. Die Niederlande haben sich vorgenommen, mit gutem Beispiel voranzuschreiten und wollen das engagierte Sammelziel durch die Erweiterung ihres Pfandsystems bereits im Jahr 2022 umsetzen.

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22.04.2020

Petition

Pfandsystem für
Getränkeflaschen

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Der Verein “Green Heroes Austria” hat auf der Plattform change.org eine Petition zur Einführung eines Pfandsystems für Getränkeverpackungen gestartet. Green Heroes Austria spricht sich somit klar für ein verpflichtendes und flächendeckendes Pfand- und Mehrwegsystems für Plastikflaschen und Getränkedosen aus und sucht die Unterstützung der Community. Hat die Petition die geforderte Anzahl an UnterstützerInnen erreicht, will der Umwelt- und Naturschutzverein diese dem Nationalrat und der ARA AG vorlegen.

Der Verein Green Heroes Austria steht für Bewusstseinsförderung im Bereich Abfallvermeidung und -entsorgung. Sein Ziel ist die Aufklärung der österreichischen Bevölkerung über Folgen eines verantwortungslosen Umgangs mit Abfallstoffen und nachlässiges Konsumverhalten. So werden z.B. mehrmals im Jahr sog. Cleanup Events veranstaltet. Das sind Laufevents, wo während der sportlichen Tätigkeit Müll gesammelt und anschließend richtig getrennt und entsorgt wird. Außerdem bietet Green Heroes Austria auch Workshops für Kindergärten und Schulen an, wo es um richtiges Mülltrennen und Entsorgen geht.

Kontakt

Green Heroes Austria
Lerchenfelder Straße 44
A-1080 Wien
office@greenheroes.at
www.greenheroes.at

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01.04.2020

Interview mit Geschäftsführer

Christian Abl
JA zu Pfand!

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REGAL Nr. 3/2020

Die Reclay Gruppe bezieht zum Thema Pfand für Getränkeverpackungen klar Stellung und will den Dialog positiv begleiten. “PET macht fast ein Drittel des gesamten Wertstoff-Stromes aus. Wollen wir das ausweiten, bleibt nur die Einführung eines verpflichtenden, flächendeckenden Pfandsystems”, beschreibt Christian Abl, gleichzeitig auch Geschäftsführer der Reclay Gruppe in Österreich, die Lage am Markt.

Die Reclay Unternehmensgruppe ist ein international ausgerichteter Dienstleister auf dem Gebiet der erweiterten Produzentenverantwortung und freiwilligen Lösungen zum Schließen von Stoffkreisläufen sowie allen damit im Zusammenhang stehenden Aufgaben. Ihr Anspruch ist es, durch ihr tägliches Handeln Mehrwert zu schaffen: für die Umwelt, für ihre Kunden, für ihre MitarbeiterInnen und somit für ihre Unternehmensgruppe.

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Nicole Vacha
vacha@oepg-pfandsystem.at
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21.02.2020

Presseaussendung

Rechtsgutachten über
die Restmüll-Sortierung

Keine Alternative zu modernen
Pfandsystemen für Getränkeflaschen!

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Wien. Die Organisation Reloop und die renommierte Kanzlei Geulen und Klinger präsentierten gestern in Brüssel ein Rechtsgutachten zur „Implementierung des Artikel 9 der Single Use Plastics Directive (SUP)“. Der Idee, höhere Recyclingquoten durch die Aussortierung von Wertstoffen aus dem Restmüll zu erreichen, wird eine klare Absage erteilt.

Kontakt:
Christian Abl
presse@oepg-pfandsystem.at
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03.02.2020

Presseaussendung

Gründung der ÖPG Pfandsystemgesellschaft m.b.H.
die Zeichen stehen auf Pfand!

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Wien. Im Jänner 2020 wurde die ÖPG Pfandsystemgesellschaft m.b.H. mit dem Ziel gegründet, internationale Erfahrungen in die Diskussion um die Gestaltung, die Umsetzung und den Betrieb eines zukünftigen österreichischen Pfandsystems einfließen zu lassen. Ihre Gründer kommen aus dem Umfeld von europaweit agierenden Rücknahmesystemen im Bereich der Kreislaufwirtschaft.

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Christian Abl
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plastik müll

Erfolgsfaktor Pfandsystem

Ein Blick auf viele europäische Staaten zeigt deutlich den Trend in Richtung einer erfolgreichen Kreislaufwirtschaft: mehr als 40 Länder und Regionen haben bereits ein Einweg-Pfandsystem eingeführt und weitere werden folgen. Malta und Schottland stecken in der letzten Umsetzungsphase und planen, das Pfandsystem 2021 zu implementieren. Andere europäische Länder wie Lettland, Portugal, Rumänien und unser Nachbarland Slowakei folgen 2022. In England ist die Einführung für 2023 vorgesehen. Aufgrund der aktuellen Situation durch COVID-19 kann sich der Starttermin aber in einigen Ländern durchaus nach hinten verschieben.

Der Weg in die moderne Kreislaufwirtschaft

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Am 27. Jänner 2020 veröffentlichte das ehemalige Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) eine Studie zum Thema „Möglichkeiten zur Umsetzung der EU-Vorgaben betreffend Getränkegebinde, Pfandsysteme und Mehrweg“. Die Studie besagt, dass Österreich die Quoten der EU-Rahmenrichtlinie aus dem Kreislaufwirtschaftspaket nur durch die Einführung eines flächendeckenden Pfandsystems auf Einweg-Getränkeverpackungen aus Kunststoff erfüllen kann.

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Single Use Plastic Directive

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Um die voranschreitende Meeresverschmutzung und die Verunreinigung der Strände zu stoppen, hat die EU Kommission neue Richtlinien für alle europäischen Länder vorgeschlagen. Am 21. Mai 2019 erfolgte die Zustimmung zur Single Use Plastic Directive von allen Mitgliedstaaten und war somit der letzte Schritt im europäischen Gesetzgebungsverfahren. Die sogenannte Einwegplastik-Richtlinie betrifft 10 verschiedene Einwegplastik-Produkte und die 5 häufigsten Fischfangprodukte, die im Meer zurück gelassen werden.

Sie umfasst Maßnahmen, um deren weitere Verwendung stark einzuschränken oder in Zukunft garzu vermeiden. Diese Maßnahmen starten 2021 und folgen einem vorgegebenen Zeitplan. Sie reichen von Bewusstseinsbildung, Kennzeichnungspflicht und Verboten über die Erweiterung der Produzentenverantwortung (EPR) bis hin zu einer massiven Erhöhung der getrennten Sammelquote für Getränkeflaschen (bis 3l) auf 90% ab 2029. Die letzte Maßnahme ist ein verpflichteter Recyclinganteil von 30% in sämtlichen Getränkeflaschen (bis 3l) ab 2030.

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Was bedeutet Einwegpfand?

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Einwegpfand bedeutet, dass Getränkeverpackungen nur 1x befüllt werden und anschließend bei einer Rücknahmestelle retourniert werden. Diese Rücknahmestellen können entweder Automaten oder wie z.B. in Deutschland auch Lebensmittelgeschäfte sein. KonsumentInnen bezahlen beim Kauf eine Pfandgebühr, die sie bei der Rückgabe erstattet bekommen. Mit der Rückgabe der VerbraucherInnen werden die Getränkeverpackungen in den Materialkreislauf zurückgeführt und können entsprechend recycelt und wiederaufbereitet werden. So können sie auch als wertvoller Sekundärrohstoff zurück in die Produktionskette gelangen.

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Wie funktioniert ein modernes Pfandsystem?

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Für Pfandsysteme gibt es zwei unterschiedliche Möglichkeiten: zum einen das zentrale Pfandsystem, wie es z.B. in den skandinavischen Ländern umgesetzt wurde und zum anderen das dezentrale Pfandsystem, wie es z.B. in Deutschland umgesetzt wurde.

Bei einem zentral gesteuerten Pfandsystem werden Material und Geldflüsse von einer Non-Profit Organisation koordiniert. Der Handel bekommt eine Manipulationsgebühr, doch Material und Pfandschlupf gehören der zentralen Organisationsstelle. Diese Gelder werden für den Betrieb des Systems verwendet. Das macht zentrale Pfandsysteme wesentlich transparenter und verhindert die Benachteiligung einzelner Akteure.

Ein dezentral gesteuertes Pfandsystem ist an den Handel gekoppelt. Diesem gehört das gesammelte Material aus den Rückgabeautomaten und kann es daher gewinnbringend verkaufen oder für seine Eigenmarken nutzen. Leider haben kleinere Geschäfte hier einen Nachteil, da sie am Markt nicht wie die großen Handelsketten agieren können (z.B. mit dem Verkauf des gesammelten Materials) und auch beim sogenannten Pfandschlupf (Geld, das nicht ausbezahlt werden muss, weil die Verpackung nicht zurückgebracht wurde) benachteiligt sind.

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Wie finanziert sich ein modernes Pfandsystem?

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Wie bereits erwähnt, muss ein zentral gesteuertes Pfandsystem finanziert werden. Dafür werden drei Möglichkeiten ausgeschöpft.

1. Pfandschlupf (d.h. nicht eingelöste Pfandgebühren)

Wird ein Produkt von KonsumentInnen gekauft, muss eine Pfandgebühr bezahlt werden. Geben die KonsumentInnen die Verpackung zurück, wird die Pfandgebühr rückerstattet. Geschieht dies nicht, bleibt die Pfandgebühr bei der Non-Profit-Organisation.

2. Rezyklate

Diese Einkommensquelle ist mit Abstand die interessanteste. Denn anders als bei der getrennten Sammlung erhält man hier hochwertiges und vor allem sortenreines Material. Fehlwürfe kann es aufgrund der digitalen Kennzeichnung der Getränkeverpackungen kaum geben, da sie der Rücknahmeautomat nicht akzeptieren würde. Das gewonnene Material kann also optimal recycelt und wiederaufbereitet werden und findet seinen Weg als Rezyklat zurück in den Materialkreislauf.

3. Produzentenbeitrag

Der Produzentenbeitrag setzt auf dem Prinzip der Erweiterten Produzentenverantwortung (EPR) auf. Die Höhe beläuft sich üblicherweise auf 0,9 bis 3 Cent und macht somit nur einen Bruchteil der tatsächlichen Pfandgebühr aus.

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Alu Müll

Werden Sie Mitglied der ÖPG!

Wir beobachten den österreichischen Markt und stehen in regem Dialog mit Behörden und Herstellern. So können wir internationale Erfahrungen in die Diskussion rund um Gestaltung, Umsetzung und Betrieb eines zukünftigen österreichischen Pfandsystems einfließen lassen und bieten Herstellern von Produkten, die über Pfandsysteme gesammelt werden, eine Plattform, über die sie direkt Einfluss nehmen können.

Wir bieten zwei Mitgliedschaften an.

Unser Angebot ist eine Alternative zu einem Szenario, in dem der Handel die Ausgestaltung des Pfandsystems übernimmt, hohe, verpflichtende Mehrwegquoten die Kosten für Hersteller treiben, Einwegpfand über die bestehenden Rücknahmesysteme nebenbei abgewickelt wird, der Zugang zu Wertstoffen wenigen Herstellern vorbehalten bleibt oder es mangels zentraler Koordination zu Missbrauch und Anhäufung von Überschüssen kommt.

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Die leise Mitgliedschaft

Ihr Unternehmen bleibt anonym und scheint nicht als Mitglied auf.

Ihr Unternehmen erhält ein Teilnehmerkontingent für unsere Veranstaltungen und Workshops.

Wir versorgen Sie regelmäßig mit Informationen über den aktuellen Stand  zur Pfandthematik.

Wir sind Ihr Ansprechpartner rund um die Pfandthematik in Österreich.

Kosten: EUR 7.500,- pro Jahr

Die laute Mitgliedschaft

Ihr Unternehmen präsentiert sich mit Ihrem Logo auf unserer Website und unserem Informationsflyer.

Ihr Unternehmen erhält ein Teilnehmerkontingent für unsere Veranstaltungen und Workshops.

Ihr Unternehmen erhält einen Sitz im Beirat der ÖPG.

Wir versorgen Sie regelmäßig mit Informationen über den aktuellen Stand  zur Pfandthematik.

Wir sind Ihr Ansprechpartner rund um die Pfandthematik in Österreich.

Kosten: EUR 5.000,- pro Jahr

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ÖPG
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Marchettigasse 1B/14
1060 Wien
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Impressum

ÖPG Pfandsystemgesellschaft m.b.H.
Marchettigasse 1b/14
1060 Wien / Österreich

T +43 660 2449455
M office@oepg-pfandsystem.at

UID Nummer ATU75279814
Firmenbuchnummer FN 526731f
Sitz Wien, Handelsgericht Wien

Geschäftsführer: Mag. Christian Abl

Mitglied der WKÖ, Sparte Information und Consulting

Anwendbare Rechtsvorschrift: Gewerbeordnung
Gewerbebehörde: Magistrat der Stadt Wien

Verbraucher haben die Möglichkeit, Beschwerden an die Online-Streitbeilegungsplattform der EU zu richten: http://ec.europa.eu/odr.
Sie können allfällige Beschwerde auch an die oben angegebene E-Mail-Adresse richten.

Datenschutzerklärung

Der Schutz Ihrer persönlichen Daten ist uns ein besonderes Anliegen. Wir verarbeiten Ihre Daten daher ausschließlich auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen (DSGVO, TKG 2003). In diesen Datenschutzinformationen informieren wir Sie über die wichtigsten Aspekte der Datenverarbeitung im Rahmen unserer Website.

Kontakt mit uns

Wenn Sie per Formular auf der Website oder per E-Mail Kontakt mit uns aufnehmen, werden Ihre angegebenen Daten zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen sechs Monate bei uns gespeichert. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.

Cookies

Unsere Website verwendet so genannte Cookies. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die mit Hilfe des Browser s auf Ihrem Endgerät abgelegt werden. Sie richten keinen Schaden an. Wir nutzen Cookies dazu, unser Angebot nutzerfreundlich zu gestalten. Einige Cookies bleiben auf Ihrem Endgerät gespeichert, bis Sie diese löschen. Sie ermöglichen es uns, Ihren Browser beim nächsten Besuch wiederzuerkennen. Wenn Sie dies nicht wünschen, so können Sie Ihren Browser so einrichten, dass er Sie über das Setzen von Cookies informiert und Sie dies nur im Einzelfall erlauben. Bei der Deaktivierung von Cookies kann die Funktionalität unserer Website eingeschränkt sein.

Server Logfiles

Bei jedem Aufruf unserer Internetseite erfasst unser System automatisiert Daten und Informationen vom Computersystem des aufrufenden Rechners. Folgende Daten werden hierbei erhoben:

Informationen über den Browser typ und die verwendete Version
Das Betriebssystem des Nutzers
Den Internet-Service-Provider des Nutzers
Die IP-Adresse des Nutzers
Datum und Uhrzeit des Zugriffs
Websites, von denen das System des Nutzers auf unsere Internetseite gelangt
Websites, die vom System des Nutzers über unsere Website aufgerufen werden
Die Daten werden ebenfalls in den Logfiles unseres Systems gespeichert. Eine Speicherung dieser Daten zusammen mit anderen personenbezogenen Daten des Nutzers findet nicht statt.

Google-Analytics

Unserer Website verwendet den Webanalysedienst Google-Analytics der Firma Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043 USA, nachfolgend „Google“. Dazu werden Cookies verwendet, die eine Analyse der Benutzung der Website durch Ihre Benutzer ermöglicht. Die dadurch erzeugten Informationen werden auf den Server des Anbieters übertragen und dort gespeichert. Sie können dies verhindern, indem Sie Ihren Browser so einrichten, dass keine Cookies gespeichert werden. Wir haben mit dem Anbieter einen entsprechenden Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung abgeschlossen. Ihre IP-Adresse wird erfasst, aber umgehend (z.B. durch Löschung der letzten 8 Bit) pseudonymisiert. Dadurch ist nur mehr eine grobe Lokalisierung möglich. Die Datenverarbeitung erfolgt auf Basis der gesetzlichen Bestimmungen des § 96 Abs. 3 TKG sowie des Art. 6 Abs 1 lit a (Einwilligung) und/oder f (berechtigtes Interesse) der DSGVO. Unser Anliegen im Sinne der DSGVO (berechtigtes Interesse) ist die Verbesserung unseres Angebotes und unseres Webauftritts. Da uns die Privatsphäre unserer Nutzer wichtig ist, werden die Nutzerdaten pseudonymisiert.

Des Weiteren bietet Google für die gängigsten Browser eine Deaktivierungsoption an, welche Ihnen mehr Kontrolle darüber gibt, welche Daten von Google erfasst und verarbeitet werden. Sollte Sie diese Option aktivieren, werden keine Informationen zum Website-Besuch an Google-Analytics übermittelt. Die Aktivierung verhindert aber nicht, dass Informationen an uns oder an andere von uns gegebenenfalls eingesetzte Webanalyse-Services übermittelt werden. Weitere Informationen zu der von Google bereitgestellten Deaktivierungsoption sowie zu der Aktivierung dieser Option, erhalten Sie über nachfolgenden Link: https://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de

Ihre Rechte

Ihnen stehen grundsätzlich die Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit, Widerruf und Widerspruch zu. Wenn Sie glauben, dass die Verarbeitung Ihrer Daten gegen das Datenschutzrecht verstößt oder Ihre datenschutzrechtlichen Ansprüche sonst in einer Weise verletzt worden sind, können Sie sich bei der Aufsichtsbehörde beschweren. In Österreich ist dies die Datenschutzbehörde.

Sie erreichen uns unter folgenden Kontaktdaten:

Mag. Christian Abl
Adresse: Marchettigasse 1b/14, 1060 Wien
Telefon: +43 660 2449455
E-Mail: office@oepg-pfandsystem.at

Verhaltenskodex

Die Mitarbeiter/innen der ÖPG Pfandsystemgesellschaft m.b.H. (ÖPG) verpflichten sich in ihrer Arbeit dem folgenden Verhaltenskodex:

Präambel

Interessenvertretung und Interessenaustausch bilden wesentliche Elemente einer funktionierenden und lebendigen Demokratie und sind im Interesse aller am Prozess der Gestaltung von Rahmenbedingungen Beteiligten zu fördern. Diese Arbeit setzt ein hohes Maß an persönlicher Integrität, gesellschaftspolitischer Sensibilität sowie Transparenz in der Ausübung dieses Berufes voraus.

Die ÖPG Pfandsystemgesellschaft m.b.H. (ÖPG) gibt sich in Orientierung an internationalen Vorbildern einen eigenständigen, für ihre Mitarbeiter/innen verbindlichen Verhaltenskodex und setzt damit gegenüber der Politik, der Zivilgesellschaft sowie gegenüber den Auftraggebern und der interessierten Öffentlichkeit ein klares Zeichen der Transparenz und Qualität.

Selbstverständnis

Die Mitarbeiter/innen der ÖPG verstehen ihre Funktion als eine der Informations- und Interessenvermittlung und leisten damit einen wesentlichen und legitimen Beitrag zur demokratischen Willensbildung und Entscheidungsfindung. In der Ausübung ihres Berufes beachten und fördern die Mitarbeiter/innen der ÖPG daher sämtliche anwendbare Rechtsvorschriften, insbesondere die Grundsätze der Freiheit der Meinungsäußerung, des Rechts auf Information, der Unabhängigkeit der Medien und des Schutzes der Persönlichkeitsrechte.

Integrität, Transparenz, die Einhaltung und Achtung der demokratischen Grundordnung bilden die Voraussetzung für die tägliche Arbeitsweise und gehören zum Selbstverständnis der Mitarbeiter/innen der ÖPG.

Grundsätze

Die Mitarbeiter/innen der ÖPG verpflichten sich, folgende Grundsätze bei der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit einzuhalten:

ARTIKEL 1: WAHRHAFTIGKEIT

Verpflichtung zur Wahrhaftigkeit gegenüber Auftraggebern, politischen Institutionen, Organen der Gesetzgebung und Vollziehung, politischen Entscheidungsträgern, den Medien und der Öffentlichkeit: Mitarbeiter/innender ÖPG achten auf Transparenz und Offenlegung, insbesondere bezüglich finanzieller Unterstützung von Initiativen und vermeiden jedwede Irreführung durch Verwendung falscher, unvollständiger oder irreführender Angaben. In Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit geben sie ihren Auftraggeber bzw. die Institution, in deren Namen oder Auftrag sie agieren, bekannt.

ARTIKEL 2: VERTRAULICHKEIT

Verpflichtung zur Vertraulichkeit: Mitarbeiter/innender ÖPG behandeln Gespräche mit Vertretern aus Politik und Verwaltung vertraulich, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart. Vertrauliche Informationen von aktuellen oder früheren Auftraggebern und/oder Partnern werden nur mit deren ausdrücklicher Zustimmung weitergegeben.

ARTIKEL 3: KEINE UNLAUTERE EINFLUSSNAHME

Mitarbeiter/innen der ÖPG üben zur Artikulation und Verfolgung von Interessen keinen unlauteren, unsachlichen, unangemessenen oder ungesetzlichen Einfluss auf Funktionsträger aus, insbesondere weder durch direkte, noch indirekte finanzielle oder sonstige materielle Anreize.

ARTIKEL 4: KEINE DISKRIMINIERUNG

Mitarbeiter/innen der ÖPG verpflichten sich in ihrer beruflichen Tätigkeit keinerlei Diskriminierung, insbesondere aufgrund Herkunft, Geschlecht, Religion, Alter, Behinderung oder sexueller Orientierung zuzulassen oder an einen Diskriminierungstatbestand erfüllenden Verhaltensweisen teilzunehmen.

ARTIKEL 5: RESPEKT

Mitarbeiter/innen der ÖPG gehen mit sämtlichen Auftraggebern bzw. Partnern, Kollegen, Mitbewerbern, Gesprächspartnern und sonstigen Ansprechpartnern respektvoll um und verpflichten sich, deren berufliche und persönliche Reputation zu achten und nach Möglichkeit zu fördern.

ARTIKEL 6: KEINE BERUFSSCHÄDIGUNG

Mitarbeiter/innen der ÖPG vermeiden grundsätzlich Aktivitäten, die der Disziplin an sich oder dem öffentlichen Ansehen der ÖPG und ihrer Mitarbeiter/innen schaden können.

ARTIKEL 7: ENTGELTVEREINBARUNG

Mitarbeiter/innen der ÖPG verpflichten sich, für ihre Tätigkeit kein unangemessenes Entgelt zu vereinbaren und vor Aufnahme ihrer Tätigkeit mit ihrem jeweiligen Auftraggeber eine schriftliche Entgeltvereinbarung abzuschließen.

Allgemeine Bestimmungen

Mitarbeiter/innen der ÖPG anerkennen mit ihrem Eintritt diesen Verhaltenskodex in der jeweils geltenden Fassung und setzen sich aktiv für dessen Einhaltung, Verbreitung und Weiterentwicklung ein.